DAV kritisiert AGG-Reform als unzureichend zum 20. Jahrestag
Zusammenfassung
Der Deutsche Anwaltverein (DAV) kritisiert die geplanten Reformen des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) als unzureichend, obwohl das Gesetz zum 20. Jubiläum als essenzielles Regelwerk anerkannt wird. Der DAV fordert insbesondere die Streichung des historisch belasteten Begriffs „Rasse“, die Abschaffung der kurzen Ausschlussfristen für Ansprüche sowie die Einführung einer Prozessstandschaft zur besseren Unterstützung Betroffener.