Studie: Höhere Rüstungsausgaben bringen kaum Wachstum, sondern Schulden
Zusammenfassung
Eine Studie des IW warnt, dass die geplanten höheren Verteidigungsausgaben bis 2030 zwar einen kurzen Wachstumsschub auslösen, aber vor allem zu einer deutlichen Zunahme der Staatsverschuldung führen. Da positive Multiplikatoreffekte gering sind und die Finanzierung über die Schuldenbremse erfolgt, droht ein Verlust der Bonität, falls das Wirtschaftswachstum ausbleibt. Experten betonen daher, dass die laufenden Ausgaben mittelfristig aus dem regulären Haushalt finanziert werden müssen.