Zuwanderung leistet wesentlichen Beitrag zur ostdeutschen Wirtschaft
Zusammenfassung
Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Ausländer im Osten 2025 rund 68,3 Milliarden Euro zur Bruttowertschöpfung beitrugen, was über zehn Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung entspricht. Da die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit deutschem Pass zurückgeht, gleichen Zuwanderer den Arbeitskräftemangel ab, wobei ihr Anteil an der Beschäftigung von 2015 bis 2025 auf über 13 Prozent stieg. Der IW-Experte warnt jedoch vor der Abwanderung von Fachkräften in östliche EU-Länder und betont, dass Ostdeutschland weiterhin aktiv um internationale Arbeitskräfte werben muss.