Extremer Spardruck verhindert Aufbau krisenfester Krankenhausstrukturen
Zusammenfassung
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft kritisiert die aktuellen Sparmaßnahmen der Bundesregierung, die ihrer Meinung nach die Resilienz deutscher Krankenhäuser stark gefährden. Durch geplante Kürzungen von rund 30 Mrd. Euro bis 2030 und die laufende Reform drohen viele Einrichtungen in finanzielle Schieflage oder Insolvenz zu geraten, während gleichzeitig kaum Mittel für Cyber- und Krisenvorsorge bereitgestellt werden. Die DKG fordert von der Politik einen klaren Kurswechsel, um die Krankenhausversorgung krisenfest zu machen.