Beitragssatz-Stabilitätsgesetz entzieht den Kliniken die Existenzgrundlage
Zusammenfassung
Das vom Bundeskabinett beschlossene GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz wird von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) als wirtschaftliche Existenzgrundlage der Kliniken gefährdet kritisiert. Der DKG-Vorstandsvorsitzende Dr. Gerald Gaß warnt, dass das Gesetz die Branche bis 2030 in massive Verluste und Insolvenzen führen könnte, da es den Krankenhäusern weniger Mittel für Leistungen einräumt. Die DKG betont, dass Kliniken bereit sind, zur Stabilisierung der GKV beizutragen, jedoch mit ausreichenden Spielräumen für Kostensenkungen.