Adipositas: Neue Medikamente helfen – doch viele müssen sie selbst bezahlen
Zusammenfassung
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert die gesetzliche Kostenübernahme für neue Adipositas-Medikamente wie Semaglutid für Menschen mit hohem gesundheitlichem Risiko, da diese nachweislich schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern können. Aktuell müssen Betroffene die jährlichen Kosten von rund 4.000 Euro für die Gewichtsregulation selbst tragen, was die DDG als unzulässige Abhängigkeit vom Geldbeutel kritisiert. Um die umfassende Behandlung zu ermöglichen, verlangt der Verband zudem verlässliche Versorgungsstrukturen durch das strukturierte Behandlungsprogramm DMP Adipositas.