DPhV kritisiert KMK-Regelungen zum Abitur: Fachliche Mindestanforderungen stärken, statt nur rechnerisch zu kompensieren!
Zusammenfassung
Der Deutsche Philologenverband kritisiert die aktuellen KMK-Regelungen zum Abitur, insbesondere die Möglichkeit, dauerhaft fachliches Nichtbestehen zu kompensieren und abgesenkte Notenschwellen, die mehr Bestnoten erzeugen, ohne die Leistungsanforderungen zu erhöhen. Er fordert eine fachbezogene Mindestbestehensregelung, bei der mindestens die Hälfte der Kurse in jedem Fach bestanden sein muss, sowie eine Erhöhung des Bestehensgrenzwerts für Abiturprüfungsklausuren auf 50 %. Ziel sei es, die Qualitätssicherung zu stärken und die Bedeutung der Noten an echte Leistungen anzupassen.