Die juristische Presseschau vom 29. Mai 2026 : Schmerzensgeld wegen Mord an 12-Jähriger / BfDI kritisiert Berlin / „Lackaffe“ als Politikerbeleidigung
Zusammenfassung
Das Landgericht Koblenz hat entschieden, dass die beiden Mädchen, die die zwölfjährige Luise aus Freudenberg im März 2023 ermordet haben, ihrer Familie insgesamt 125.000 Euro Schmerzensgeld und rund 20.000 Euro Schadensersatz zahlen müssen, wobei Luise selbst posthum 40.000 Euro Schmerzensgeld zugesprochen wurden. Gleichzeitig kritisiert die Bundesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BfDI) in Berlin geplante Einschränkungen der Informationsfreiheit zum Schutz kritischer Infrastrukturen und fordert mehr Transparenz. Darüber hinaus diskutieren verschiedene Medien die Absicherung demokratischer Institutionen gegen AfD-Wahlerfolge und die Haftung von Online-Plattformen im Digital Services Act.