Viel Licht, aber auch Schatten für zukunftsweisende Bildungspolitik im neuen Koalitionsvertrag
Zusammenfassung
Der Philologenverband Baden-Württemberg begrüßt im Koalitionsvertrag 2026–2031 die klare Verpflichtung zum differenzierten Schulwesen, die Rückführung des Entlastungskontingents und die Einführung der stufengleichen Höhergruppierung als wichtige Fortschritte für die Attraktivität des Lehrberufs. Gleichzeitig kritisiert der Verband fehlende Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen, zum Aufbau von Lehrkräftebedarf und zu datengestützter Schulentwicklung sowie die unzureichende Regelung der Vergütung von Junglehrkräften. Insgesamt sieht er den Vertrag als kluge Bildungspolitik, die jedoch noch erhebliche Schwächen aufweist, die nicht akzeptiert werden können.