Brennertransit: Mündliche Verhandlung vor dem Europäischen Gerichtshof am 21. April 2026
Zusammenfassung
Der Arbeitskreis Alpentransit erwartet, dass der Europäische Gerichtshof die österreichischen Anti-Transitmaßnahmen auf der Brennerroute für unzulässig erklärt und somit das Sektorale Fahrverbot, Nacht- und Winterfahrverbote sowie Blockabfertigungen zurücknimmt. Das Verfahren C‑524/24, eingereicht von Italien mit Unterstützung der EU-Kommission, kritisiert diese Maßnahmen als Verstoß gegen das Grundprinzip des freien Warenverkehrs. Die mündliche Verhandlung am 21. April 2026 soll entscheidend für die Zukunft des europäischen Transportgewerbes sein.