Keine Verabsolutierung des Elternwillens
Zusammenfassung
Der Deutsche Philologenverband fordert, dass die Übergangsentscheidung von der Grundschule zum Gymnasium nicht ausschließlich dem Elternwillen unterliegt, sondern die Leistungen der Schülerinnen und Schüler berücksichtigen soll. In Schleswig-Holstein hat die CDU einen Beschluss verabschiedet, bei dem für den Übertritt in Mathematik und Deutsch mindestens befriedigende Leistungen der 3. und 4. Klasse vorausgesetzt werden, was vom PhV als schulpolitische Vernunft begrüßt wird. Der Verband sieht dies als Chance, die Überzeugungsarbeit zu intensivieren und das Kindeswohl sowie den Schulweg zu verbessern.