Tarifverhandlungen für die bayerischen Nahverkehrsunternehmen
Zusammenfassung
Die Arbeitgeber der bayerischen Nahverkehrsunternehmen kritisieren die Streiks vom 27. und 28. Februar, da sie einen Verhandlungstermin angeboten hatten, den die Gewerkschaft ver.di abgelehnt hat. Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung von rund 670 Euro und eine Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Stunden bei vollem Lohnausgleich, was laut Arbeitgeber zu Mehrkosten von über 25 % führen würde. Die Arbeitgeber betonen, dass Lösungen nur am Verhandlungstisch gefunden werden können und die aktuelle finanzielle Lage der Kommunen hohe Personalkostensteigerungen nicht zulässt.