Gewerkschaften warnen vor irreversiblen Einschnitten bei der Staatsoperette Dresden
Zusammenfassung
Die Gewerkschaften UNISONO, VdO und GDBA warnen in einem offenen Brief an die Dresdner Stadtpolitik vor irreversiblen Einschnitten bei der Staatsoperette Dresden im Zuge der geplanten Neuorganisation der städtischen Kulturbetriebe. Sie kritisieren, dass die vorgesehenen Sparmaßnahmen zu erheblichen Stellenstreichungen und einem grundlegenden Kulturabbau führen würden, was in keinem angemessenen Verhältnis zum Haushaltsentlastungseffekt stehe. Die Gewerkschaften fordern daher, die organisatorische Neuordnung von pauschalen Sparvorgaben zu trennen und die Tarifstandards sowie die Ensembles zu sichern.