EUDR-Durchführungsgesetz: HDH fordert maßvolle Sanktionen
Zusammenfassung
Der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) kritisiert das EUDR-Durchführungsgesetz als unverhältnismäßig und fordert deutliche Nachbesserungen bei den Sanktionsvorschriften. Der Verband unterstützt die Vorschläge des Bundesrates, die Bußgelder auf vorsätzliche Verstöße zu beschränken und die Eintragung in das Wettbewerbsregister sowie zeitweise Vermarktungsverbote nur bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen zuzulassen. Zudem soll die Bundesregierung auf EU-Ebene für einen maßvolleren Sanktionsrahmen werben, der die wirtschaftliche Belastung durch reine Dokumentationsfehler reduziert.