EbAV wollen kein Solvency II, aber angemessenen EU-Rahmen
Zusammenfassung
Auf der aba-Fachtagung in Bonn haben Vertreter der betrieblichen Altersversorgung (EbAV) ihre strikte Ablehnung der von der EU-Kommission vorgeschlagenen delegierten Rechtsakte und EIOPA-Leitlinien bekräftigt. Der Verband lehnt die Einführung von Solvency-II-ähnlichen Eigenkapitalanforderungen als unangemessene Überregulierung ab und fordert stattdessen die Stärkung des EU-Mindestharmonisierungsansatzes. Hintergrund ist, dass gestiegene Zinsen die Lage der Pensionskassen verbessert haben, während in Brüssel im Herbst die Trilogverhandlungen zur EbAV-II-Überarbeitung beginnen.