SoVD und ver.di kritisieren Rentenreformpläne auf Frauen-Alterssicherungskonferenz
Zusammenfassung
Der SoVD und ver.di kritisierten auf der 21. Frauen-Alterssicherungskonferenz die geplanten Rentenreformen, insbesondere die Einführung einer gesetzlichen Kapitalrente und das Auslaufen der Haltelinie für das Rentenniveau, als riskant und ungerecht. Während sie einige Erfolge wie die Einbeziehung von Selbstständigen begrüßten, warnten sie vor der Schwächung der umlagefinanzierten Rente und forderten stattdessen eine verbindliche betriebliche Alterssicherung. Zudem diskutierten die Verbände die Auswirkungen der geplanten Änderungen am Arbeitszeitgesetz und die Empfehlungen der OECD zur Alterssicherung.