Stellungnahme zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz
Zusammenfassung
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte kritisiert das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz, weil es die Kostenlast fast ausschließlich auf Leistungserbringer, insbesondere Ärzte, verlagert und damit die ambulante Versorgung gefährdet. Er fordert eine ausgewogenere Finanzierung, die auch den Bund und andere Akteure einbezieht, sowie angemessene Vergütungen für Leistungen im Rahmen des geplanten Primärarztsystems. Zudem betont der Verband die Notwendigkeit, Patientenverantwortung und Präventionsmaßnahmen stärker zu berücksichtigen.