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Stellungnahme des Verbands Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP) im Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen e. V. (BDP) zum Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit

Zusammenfassung

Der VPP fordert von der Bundesregierung die Rücknahme der geplanten Kürzungen in der ambulanten Psychotherapie, da diese laut Verband nur geringe Einsparungen bringen und die Versorgung massiv gefährden. Er kritisiert die Rückführung extrabudgetärer Leistungen in das Budget, die dauerhafte Begrenzung der Vergütungssteigerungen an die Grundlohnrate und das Streichung von Zuschlägen für Kurzzeittherapien als "Kaputtsparen" und fordert stattdessen evidenzbasierte, versorgungsorientierte Maßnahmen mit ausgewogener Verteilung der Sparmaßnahmen. Der Verband betont, dass die geplanten Einsparungen mehrere hundert Millionen Euro betragen und die ambulante Psychotherapie – die nur 0,7 % der GKV-Ausgaben ausmacht – dadurch strukturell benachteiligt wird.

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