Durchschnittlich festgelegter Zusatzbeitragssatz für 2027 bleibt stabil – Beitragssatzstabilisierungsgesetz darf nicht weiter aufgeweicht werden
Zusammenfassung
Das Bundesministerium für Gesundheit hat den durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz für die gesetzliche Krankenversicherung im Jahr 2027 unverändert bei 2,9 Prozentpunkten festgelegt, was der Prognose des GKV-Schätzerkreises entspricht. Der vdek-Vorstandsvorsitzende Ulrike Elsner bewertet dies als wichtigen Erfolg des Beitragssatzstabilisierungsgesetzes, das die Beitragssatzspirale vorerst gestoppt hat. Gleichzeitig warnt sie vor neuen Risiken durch ungefinanzierte Gesetzesänderungen, die zu steigenden Zusatzbeiträgen führen könnten.