Provozierter Strukturbruch in Ostdeutschland – Zum morgigen EU-Gipfel
Zusammenfassung
Die ostdeutschen Bauernverbände fordern vor dem EU-Gipfel eine deutliche Stärkung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und kritisieren die aktuellen Vorschläge der irischen Ratspräsidentschaft als unzureichend. Sie verlangen für die Förderperiode 2028 bis 2034 ein eigenständiges und zweckgebundenes Agrarbudget von mindestens 500 Milliarden Euro, um Ernährungssicherheit und ländliche Räume sicherzustellen. Besonders scharf kritisiert der Verband die geplanten Kappungen und Degressionen bei den Direktzahlungen, die vor allem größere und arbeitsintensive Betriebe in Ostdeutschland stark benachteiligen würden.