Batteriebrände in der Kreislaufwirtschaft: Verbände fordern Herstellerfonds
Zusammenfassung
Eine Studie der Circular Metal Association und weiterer Verbände zeigt, dass Lithium-Ionen-Batterien in der deutschen Entsorgungswirtschaft zwischen 2021 und 2025 für 73 Prozent der Brandereignisse verantwortlich waren, wobei sich die Vorfälle nahezu verdreifachten. Die verursachten volkswirtschaftlichen Schäden belaufen sich auf 200 bis 320 Millionen Euro, was zu steigenden Versicherungsprämien und einem Rückzug von Versicherern aus dem Sektor führt. Die Verbände fordern daher die Einrichtung eines Herstellerfonds, um die Recyclingunternehmen von den hohen Risiken und Kosten zu entlasten.