PISA 2025: DPhV fordert Blick auf die Voraussetzungen guter Bildung statt stereotyper Kritik am deutschen Schulsystem und den Lehrkräften / Verband mahnt konsequente vorschulische Sprachförderung und nachhaltige Stärkung der Lehrkräfte an / Bildungsgerechtigkeit und Leistungsorientierung bedingen einander
Zusammenfassung
Der Deutsche Philologenverband fordert nach der Veröffentlichung der PISA-2025-Ergebnisse, den Fokus weg von der Kritik am Schulsystem hin zu den grundlegenden Voraussetzungen guter Bildung zu verlagern. Im Zentrum stehen dabei die konsequente vorschulische Sprachförderung sowie die nachhaltige Stärkung und bessere Ausstattung der Lehrkräfte. Der Verband betont, dass Bildungsgerechtigkeit und Leistungsorientierung keine Gegensätze sind, sondern einander bedingen, um die festgestellten Leistungsrückgänge und die wachsende Polarisierung zu stoppen.