hphv und DPhV sagen Nein: Hessen will kürzeste grundständige Lehrkräftebildung in Deutschland durchsetzen – alles zu Lasten der jungen Lehrkräfte
Zusammenfassung
Der Hessische und der Deutsche Philologenverband lehnen die Pläne der hessischen Landesregierung ab, das Referendariat von 21 auf 18 Monate zu verkürzen und den eigenverantwortlichen Unterricht der angehenden Lehrkräfte deutlich zu erhöhen. Die Verbände warnen, dass diese Maßnahmen zu einer massiven Verdichtung der Ausbildung führen und damit die Qualität der Lehrkräftebildung sowie das demokratische Fundament der Schulen gefährden. Sie fordern die Landesregierung auf, das mindestens 21-monatige Referendariat als Qualitätsstandard beizubehalten und die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu stärken.