Demokratiebildung braucht Fachlichkeit und wissenschaftlichen Umgang mit Evidenz und Mehrdeutigkeit / DPhV und Fachverbände warnen im Vorfeld der Landtagswahlen vor weiteren Kürzungen in der Lehrkräftebildung und vor Schwächung der Fachlichkeit / Lin-Klitzing: „Wer Lehrkräfte schlecht ausbildet, schadet der Demokratie“
Zusammenfassung
Der Deutsche Philologenverband und elf Fachverbände warnen vor der Aushöhlung der Fachlichkeit in der Lehrkräftebildung, da diese eine zentrale Voraussetzung für eine gelungene Demokratiebildung ist. Sie fordern insbesondere, Kürzungen des Referendariats zu vermeiden und die Qualifikation von Lehrkräften nicht zu schwächen, um den kritischen Umgang mit Fakten und Quellen zu sichern. Angesichts der anstehenden Landtagswahlen betonen die Verbände, dass die künftigen Landesregierungen unmittelbar über die Qualität der Bildungspolitik und damit über die demokratische Resilienz der Gesellschaft entscheiden.