Stahlproduktion steigt, aber schwache Nachfrage bremst Erholung
Zusammenfassung
Die deutsche Stahlproduktion stieg im ersten Halbjahr 2026 um neun Prozent, doch die schwache Nachfrage aus Schlüsselbranchen und hoher Importdruck verhindern eine echte Erholung. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert daher schnelle Umsetzung von Infrastrukturinvestitionen sowie das EU-Handelschutzinstrument, um die Kapazitätsauslastung zu sichern. Zudem plädiert sie für verlässliche Strompreise von 50 Euro pro Megawattstunde und Vergabekriterien, die lokale Wertschöpfung stärken.