Neues EU-Handelsschutzinstrument für Stahl startet
Zusammenfassung
Mit Inkrafttreten des neuen EU-Handelsschutzinstruments für Stahl wird ein wirksames Nachfolgeinstrument zu den ausgelaufenen Safeguards etabliert, das die Stahlindustrie vor Überkapazitäten schützt und Importdruck reduziert. Die Branche fordert jedoch noch offene Regelungslücken zu schließen, insbesondere die Ausweitung auf alle Stahlprodukte und die Einführung eines Melted-and-Poured-Nachweises, um Umgehungen zu verhindern. Die Wirtschaftsvereinigung Stahl betont die Bedeutung des Instruments für Investitionen, Beschäftigung und den Klimaneutralitätsumbau der Branche.