ZVG fordert klare Lösung der CO₂-Bepreisung im Gartenbau ab 2028
Zusammenfassung
Der Zentralverband Gartenbau fordert die konsequente Umsetzung der Koalitionszusage, die Land- und Forstwirtschaft ab 2028 aus dem ETS 2 herauszunehmen, um Wettbewerbsnachteile durch eine nationale CO₂-Bepreisung zu vermeiden. Zwar biete der stabilisierte Preis für 2027 kurzfristige Planungssicherheit, doch bleibe die Gefahr der Produktionsverlagerung ins Ausland bestehen, solange keine klare europäische Lösung greife. Der Verband betont, dass Investitionen in Klimafitness nicht durch nationale Sonderlasten erschwert werden dürfen.