Neue Abordnungspraxis von Gymnasiallehrkräften gefährdet bundesweite Anerkennung des sächsischen Abiturs – KMK-Mindeststandards müssen eingehalten werden
Zusammenfassung
Der Deutsche Philologenverband warnt, dass die aktuelle Abordnungspraxis von Gymnasiallehrkräften in Sachsen die bundesweite Anerkennung des sächsischen Abiturs gefährden könnte, da sie zu einer überproportionalen Belastung der Gymnasien führt und die KMK-Mindeststundenzahl unterschritten werden könnte. Der Verband fordert das sächsische Kultusministerium auf, die fehlerhafte Berechnungsgrundlage unverzüglich zu korrigieren und die verbindlichen Mindeststandards einzuhalten, um die Qualität und Anerkennung des Abiturs zu sichern.