Social Media und Privathandys im Unterricht gefährden Bildungserfolg und Gesundheit junger Menschen / DPhV erwartet tragfähige Konzepte für Schutz, Teilhabe und Befähigung von Kindern & Jugendlichen / Medienbildung gemeinsam mit den Eltern schon in der Grundschule beginnen
Zusammenfassung
Der Deutsche Philologenverband fordert klare Empfehlungen der Bundes- und Landesminister*innen zur Regelung privater Smartphones in Schulen sowie verbindliche Vorgaben für den Umgang mit Social Media, um Bildungserfolg und Gesundheit junger Menschen zu schützen. Er betont die Notwendigkeit eines politisch-gesellschaftlichen Maßnahmenkatalogs, der Schulen mit rechtlich abgesicherten Rahmenbedingungen ausstattet und Plattformanbieter zur Verantwortung zieht. Gleichzeitig ruft er zu gemeinschaftlichen Initiativen mit Eltern, etwa smartphonefreien Klassen im Grundschulübergang, auf, um frühzeitig Schutz und Befähigung zu gewährleisten.