Studie: GAP-Pläne gefährden Ökolandbau
Zusammenfassung
Die Studie der Agrarökonomen Balmann und Lakner zeigt, dass die geplanten Änderungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) den Ökolandbau gefährden, da die EU ihre Kofinanzierung von 84 % auf 58 % senken will. Für Sachsen bedeutet das einen zusätzlichen Bedarf von rund 240 Millionen Euro über sieben Jahre, um Umweltmaßnahmen weiterzuführen. Der BÖLW fordert einheitliche EU‑Umweltstandards ab 2028 und gleiche Kofinanzierungsanteile für alle Agrarmittel, um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden und die Agrarlandschaften nachhaltig zu schützen.