Verband kritisiert geplante Ausbremse der hausarztzentrierten Versorgung im GKV‑Spargesetz
Zusammenfassung
Der Deutsche Hausärzteverband kritisiert die geplanten Regelungen zur hausarztzentrierten Versorgung (HZV) im GKV‑Spargesetz, die laut Verband eine doppelte Ausbremse der HZV darstellen würden. Während Ministerin Nina Warken die HZV als bundesweite Erfolgsgeschichte bezeichnet, sehen die Hausärzte in den neuen Bestimmungen eine kontraproduktive Versorgungsbremse, die ihre Fähigkeit zur koordinierten Versorgung gefährdet. Der Verband kündigt an, in den kommenden Wochen weiterhin auf die Problematik hinzuweisen und betont die Bereitschaft zur Mitwirkung, jedoch gegen Kürzungen vorzugehen.