BDP sieht Zukunft der psychotherapeutischen Versorgung in Gefahr
Zusammenfassung
Der Verband Psychologischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten (VPP) fordert die Rücknahme der geplanten Kürzungen im Referentenentwurf BStabG, da diese die ambulante Psychotherapie massiv unterfinanzieren und die Versorgung psychisch erkrankter Menschen gefährden. Der VPP kritisiert, dass die Maßnahmen lediglich ein „Aushöhlen“ des Versorgungsbereiches darstellen und fordert stattdessen ein wissenschaftlich fundiertes, versorgungsorientiertes Maßnahmenpaket. Die VPP betont, dass nur 0,7 % der GKV‑Gesamtausgaben auf ambulante Psychotherapie entfallen und dass die Kürzungen insbesondere Kinder, Jugendliche und die langfristige Prävention schädigen.