Interview: Energieplanung neu gedacht – Digitaler Zwilling am Beispiel Bollingstedt
Zusammenfassung
Der größte Batteriespeicher Deutschlands ist seit Juni 2025 in Betrieb und speichert Überschüsse aus Wind- und Solarenergie, um bei Spitzenlasten Strom ins Netz einzuspeisen. Das Projekt in Bollingstedt nutzt einen digitalen Zwilling, der Wetter- und Erzeugungsdaten mit historischen Lastwerten kombiniert, um die Netzbelastung realistisch vorherzusagen und damit das Energiesystem besser zu verstehen und gezielter zu steuern. Durch diese Technologie können Simulationen, Prognosen und optimierte Entscheidungen ermöglicht werden, was wirtschaftliche Vorteile und ein hohes Potenzial für die Energiewirtschaft bietet.