Mehr als 120.000 verlorene Industriearbeitsplätze in nur einem Jahr – die Zeit für halbherzige Kompromisse ist vorbei!
Zusammenfassung
Der Bericht über den Verlust von mehr als 120 000 Industriearbeitsplätzen im vergangenen Jahr verdeutlicht, dass die Zahl weit mehr als ein Statistikum ist: sie betrifft Familien, regionale Wertschöpfung und die Innovationskraft Deutschlands. Der Abbau hat strukturelle Züge, insbesondere in der Automobilbranche, und wird durch hohe Energiekosten, Bürokratie, lange Genehmigungsverfahren, steuerliche Belastungen und Fachkräftemangel verstärkt. Ohne grundlegende Reformen und verlässliche Rahmenbedingungen wird ein zarter Aufschwung nicht ausreichen, um die industrielle Basis zu stabilisieren.