WLV fordert Stopp des Preisverfalls – andernfalls drohen Proteste
Zusammenfassung
Der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV) fordert angesichts des anhaltenden Preisverfalls bei Schweinefleisch ein sofortiges Eingreifen der gesamten Wertschöpfungskette, da die Erzeugerpreise deutlich unter den Produktionskosten liegen. WLV-Präsident Hubertus Beringmeier kündigt an, dass bei einem Preissturz unter 1,32 Euro pro Kilogramm umfangreiche Protestaktionen mit Traktoren vor Großhandels- und Verarbeitungsunternehmen starten werden. Die Landwirte betonen, dass die aktuelle ruinöse Preispolitik das Überleben ihrer Familienbetriebe gefährdet und nicht zulasten der Erzeuger gehen dürfe.