Investitionsausfälle durch Krisen wachsen auf 420 Milliarden Euro
Zusammenfassung
Laut einer neuen Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) sind der deutschen Wirtschaft seit 2020 rund 420 Milliarden Euro an Investitionsvolumen entgangen, da private Unternehmen deutlich weniger investierten als im historischen Trend. Diese Ausfälle konnten durch den Anstieg der öffentlichen Investitionen nicht vollständig kompensiert werden, sodass die privaten Investitionen im zweiten Quartal 2026 noch immer über zehn Prozent unter dem Vorkrisenniveau lagen. Das IW empfiehlt, die Standortbedingungen durch niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie weniger Bürokratie zu verbessern, um private Investoren dauerhaft anzulocken.