BDI-Quartalsbericht: Konjunkturelles Aufatmen reicht nicht. Langfristiges Wachstum braucht Strukturreformen.
Zusammenfassung
Der BDI rechnet für 2026 mit einem BIP-Wachstum von einem Prozent, das vor allem durch staatliche Ausgaben für Infrastruktur und Verteidigung sowie das Geschäft mit europäischen Partnern getragen wird. Gleichzeitig bleibt die private Investitionstätigkeit schwach und die Industrieproduktion liegt unter dem Vorjahresniveau, weshalb von einem breiten industriellen Aufschwung noch keine Rede sein kann. BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner fordert daher von der Bundesregierung die zügige Umsetzung von Strukturreformen, um Wettbewerbsnachteile abzubauen und langfristiges Wachstum zu sichern.