Kommunalverbände zur EU-Vergaberechtsreform: Weniger Bürokratie und mehr Handlungsspielräume für Kommunen | VKU
Zusammenfassung
Der VKU und drei weitere kommunale Verbände begrüßen die geplante EU-Vergaberechtsreform, fordern jedoch, dass sie durch eine Richtlinie statt einer unmittelbar geltenden Verordnung umgesetzt wird, um nationale Strukturen und kommunale Handlungsspielräume zu wahren. Sie lehnen neue bürokratische Pflichtvorgaben für die strategische Vergabe ab und betonen, dass die Reform Investitionen beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken muss. Zudem kritisieren sie die vorgesehene Beschränkung der interkommunalen Zusammenarbeit auf ausschließlich eigene Ressourcen als praxisfern.