Ostdeutschland: 160.000 Ausländer arbeiten in Engpassberufen
Zusammenfassung
Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) arbeiten in den ostdeutschen Flächenländern knapp 160.000 internationale Fachkräfte in Engpassberufen wie Logistik, Medizin und Gastronomie. Da die Zuwanderung aus der EU stark rückläufig ist, gewinnen Fachkräfte aus Drittstaaten für den ostdeutschen Arbeitsmarkt zunehmend an Bedeutung. Um die demografische Lücke zu schließen, fordert das IW die Politik dazu auf, bürokratische Hürden abzubauen und geeignete Rahmenbedingungen für die Gewinnung und den Verbleib dieser Arbeitskräfte zu schaffen.