BDP fordert bei strafrechtlicher Verfolgung sexualisierter Gewalt unter Anwendung von K.-o.-Tropfen härtere Strafen und mehr Prävention
Zusammenfassung
Der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen (BDP) fordert bei strafrechtlicher Verfolgung von sexualisierter Gewalt unter Einsatz von Betäubungsmitteln härtere Strafen und mehr Prävention. Er befürwortet die Erweiterung des Strafrechts, sodass alle gefährlichen Mittel bei sexuellen Übergriffen als besonders schwere Straftaten gelten, und fordert mindestens fünf Jahre Freiheitsstrafe. Zusätzlich plädiert der Verband für eine umfassende Gesamtstrategie, die Prävention, psychosoziale Betreuung und Fortbildung von Polizei- und Justizpersonal einschließt.