Speditionen und Eisenbahnverkehrsunternehmen wollen Kombinierten Verkehr wieder auf die Erfolgsspur bringen
Zusammenfassung
Speditionen und Eisenbahnverkehrsunternehmen fordern bei der 22. Marktplatzveranstaltung des DSLV und VDV in Siegburg eine umfassende Reform des kombinierten Verkehrs. Die Verbände kritisieren die steigenden Trassenpreise, unzureichende Fördermittel und das schlecht koordinierte Baugeschehen als Hauptursachen für den Rückgang des Schienengüterverkehrs. Sie rufen die Bundesregierung auf, die Förderung im Haushalt 2027 deutlich zu erhöhen, das Trassenpreissystem nach Grenzkostenmodellen zu reformieren und die Schieneninfrastruktur verlässlich zu finanzieren.