Wirtschaftsverbände und Güterbahnen warnen vor den Folgen politischen Stillstands bei den Trassenpreisen
Zusammenfassung
Ein Bündnis aus Güterbahnen und Wirtschaftsverbänden warnt vor drastischen Preiserhöhungen der Schienenmaut, die durch politische Untätigkeit und Kürzungen der Bundesförderung entstehen sollen. Die Verbände fordern von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger, die Trassenpreisförderung im Bundeshaushalt 2027 kurzfristig auf das bisherige Niveau anzuheben und das unplanbare Preissystem grundlegend zu reformieren. Andernfalls drohen der deutschen Wirtschaft erhebliche Wettbewerbsnachteile, steigende Inflation und die Abwanderung von Investitionen ins Ausland.