Lieferketten: Deutsche Unternehmen sehen sich gut gerüstet, doch im Ernstfall fehlt oft der Plan
Zusammenfassung
Eine BSI-Studie zeigt, dass sich 75 Prozent der deutschen Unternehmen zwar gut auf künftige Lieferkettenstörungen vorbereitet sehen, fast ein Drittel jedoch weiterhin reaktiv agiert. Hauptursachen für die fehlende Resilienz sind unklare Prozesse, mangelnde Datentransparenz und starkes Silodenken zwischen den Abteilungen. Um auf die Dauerkrise zu reagieren, planen die Unternehmen vor allem höhere Lagerbestände, Nearshoring und alternative Transportwege.