Analyse zeigt 85 Prozent der Verteilnetzbetreiber lassen Spitzenkappung ungenutzt
Zusammenfassung
Eine Analyse des Bundesverbands Neue Energiewirtschaft (bne) zeigt, dass 85,5 Prozent der untersuchten Verteilnetzbetreiber das gesetzlich vorgesehene Instrument der Spitzenkappung in ihrer Netzplanung nicht systematisch berücksichtigen. Der Verband kritisiert, dass regulatorische Fehlanreize unnötigen Netzausbau begünstigen, während effizientere Planungsmöglichkeiten ungenutzt bleiben. bne-Geschäftsführer Robert Busch fordert daher, bestehende Instrumente zur Kostensenkung konsequent auszuschöpfen, bevor neue Eingriffsrechte für erneuerbare Energien geschaffen werden.