IAB-Studie zeigt: Viele Betriebe sind offen für Menschen ohne anerkannten Abschluss
Zusammenfassung
Eine aktuelle IAB-Studie zeigt, dass 57 Prozent der deutschen Betriebe grundsätzlich offen für die Einstellung von Arbeitskräften aus Drittstaaten ohne anerkannten Berufsabschluss sind, wobei einschlägige Berufserfahrung eine zentrale Rolle spielt. In der Praxis bleibt die internationale Rekrutierung jedoch die Ausnahme, da Sprachbarrieren, bürokratische Hürden und Unsicherheiten bei der Qualifikationsanerkennung viele Unternehmen zurückhalten. Besonders kleine Unternehmen scheuen die hohen administrativen Aufwände, während größere Betriebe deutlich häufiger Personal aus dem Ausland rekrutieren.