Reformen bleiben trotz besserer Wachstumsprognosen Pflicht
Zusammenfassung
Der ZDH-Präsident Jörg Dittrich warnt davor, die besseren Wachstumsprognosen der Bundesregierung als Beweis für eine dauerhafte Trendwende zu werten, da diese vor allem auf Sonderfaktoren wie staatliche Investitionen zurückzuführen sind. Er kritisiert, dass die Regierungskoalition nach dem Koalitionsausschuss keinen überzeugenden Reformzeitplan vorlegt und wichtige Vorhaben auf das Frühjahr 2027 verschiebt. Dittrich betont, dass die deutsche Wirtschaft diesen Aufschub nicht leisten kann und die dringend nötigen strukturellen Reformen unverzüglich umgesetzt werden müssen.