METALL NRW warnt vor ‚Business as usual‘ in der Tarifrunde 2026
Zusammenfassung
Bei der ersten Verhandlung der M+E-Tarifrunde 2026 in NRW warnte METALL NRW die IG Metall davor, angesichts der schwersten Strukturkrise der Branche eine Verhandlung nach dem Prinzip 'Business as usual' zu führen. Präsident Arndt G. Kirchhoff betonte, dass die durchschnittlichen Entgelte von 65.000 Euro auf den Weltmärkten kaum noch zu erzielen seien und die hohen Arbeitskosten die Investitionsschwäche in Deutschland verstärkten. Die 5-Prozent-Forderung der Gewerkschaft nannte er 'wirklichkeitsfremd' und forderte stattdessen spürbare tarifpolitische Lösungen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit.