USA ziehen letzte Soldaten aus Irak ab – Machtvakuum droht
Zusammenfassung
Das US-Militär hat seine letzten rund 2.500 Soldaten aus dem Irak abgezogen, womit eine zwölfjährige Kampagne gegen den Islamischen Staat offiziell endet. Die irakische Regierung übernimmt nun die volle Verantwortung für die innere Sicherheit, während mit dem Iran verbündete Milizen und einflussreiche Geistliche den Abzug zwar als Erfolg feiern, aber zugleich mit neuer Gewalt und Forderungen nach Wiedergutmachung drohen. Experten warnen, dass der Abzug der US-Truppen angesichts verbleibender IS-Strukturen und des fortbestehenden Konflikts zwischen Washington und Teheran ein erhebliches Machtvakuum schaffen könnte.