Schwangerschaft und Rheuma
Zusammenfassung
Rheumamedikamente sind für eine komplikationslose Schwangerschaft oft essenziell, um die Krankheitsaktivität vor der Empfängnis niedrig zu halten, wobei bestimmte Substanzen wie Methotrexat zwingend abgesetzt werden müssen. Kortison sollte aufgrund von Risiken für Mutter und Kind nur kurzzeitig und niedrig dosiert als Notfallmedikament eingesetzt werden. Betroffene sollten sich vor einer geplanten Schwangerschaft eingehend beraten lassen, da aktuelle Fachempfehlungen wie die des EULAR 2025 oft von den veralteten Angaben in den Beipackzetteln abweichen.