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Hygiene-Tipp: Vor orthopädischen Operationen risikoadaptiert auf MRSA testen?

Zusammenfassung

Für ambulante orthopädische Operationen gibt es derzeit keine allgemeine Empfehlung für ein präoperatives MRSA-Screening, wobei die Entscheidung auf Einrichtungsebene unter Berücksichtigung der lokalen Epidemiologie und des individuellen Patientenrisikos getroffen wird. Ein risikoadaptiertes Screening ist insbesondere bei Patienten mit bekannten Risikofaktoren wie früherer Antibiotikatherapie oder MRSA-Nachweisen sinnvoll und kann über einen kombinierten Rachen- und Nasenabstrich durchgeführt werden. Bei endoprothetischen Eingriffen gelten dagegen spezifische Empfehlungen zur Identifikation und Dekolonisierung von Staphylococcus-aureus-Trägern, um das Risiko postoperativer Wundinfektionen zu senken.

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